Informationen zur aktuellen Situation Stand: 11.02.2026

Informationen zur aktuellen Situation
Infolge der Angriffe der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023, des hierauf folgenden Kriegs in und um Israel und der weiterhin angespannten Situation ergeben sich Rückfragen zum Umgang mit Begegnungsprogrammen. Folgende Informationen und Hinweise seien hierzu mitgeteilt:
Kontakt zur Partnerorganisation in Israel: Bitte nehmen Sie alle weiteren Planungen gemeinsam mit Ihrer Partnerorganisation in Israel vor. Aktuell finden Austauschprojekte vorrangig in Deutschland statt. Verschiedene Träger planen für das Jahr 2026 aber auch wieder Projekte in Israel. Womöglich werden in Israel Fachkräfteprogramme eher wieder möglich sein, als Jugendaustauschprojekte.
Klären Sie bei Projekten in Deutschland bitte mit Ihrer israelischen Partnerorganisation ab, welche aktuellen Regelungen in Israel bestehen und inwiefern sie Ihre Austauschgruppe betreffen.
Sicherheit im Austausch: Fragen zum Thema Sicherheit stellen sich im deutsch-israelischen Jugendaustausch seit jeher. Früher ging es zumeist um die Sicherheit von Austauschgruppen in Israel, seit einigen Jahren geht es aufgrund des steigenden Antisemitismus und terroristischer Anschläge in Europa auch um Besuche in Deutschland.
Für Austauschprogramme in Deutschland bietet die Checkliste auf der Webseite von ConAct Orientierung und Gedankenanstöße.
Für Informationen zur aktuellen Situation in Israel verweisen wir auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.
Verschiebung und Umplanung von Projekten: Eine Verschiebung von Austauschprojekten auf einen späteren Zeitpunkt innerhalb des Kalenderjahres ist jederzeit möglich. Auch die Umplanung von OUT-Projekten zu IN-Projekten, eine Veränderung der Zielgruppe, eine Umplanung der Dauer der Maßnahme oder eine Verkleinerung der Gruppengröße ist jederzeit möglich. Bitte nehmen Sie hierzu den Kontakt zu der für Sie zuständigen Zentralstelle auf.
Aktuelle Informationen zur Förderung von Austauschprogrammen finden Sie auf der Webseite von ConAct.
Umgang mit Stornokosten für Flüge oder Unterkünfte: Für die Absage von Projekten, die aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden können, sollten alle Möglichkeiten einer kostenfreien oder möglichst kostengünstigen Stornierung in Anspruch genommen werden.
Für den Fall, dass unvermeidliche Stornokosten entstehen, können diese ggf. im Rahmen der Förderung erstattet werden. Jeder Einzelfall wird dabei geprüft. Folgende Unterlagen sind einzureichen:
- Rechnung oder Buchungsbeleg der Leistung (Unterkunft oder Transport) mit Zahlungsnachweis
- Beleg über die Stornierung und Information des Anbieters, dass eine Erstattung oder Teilerstattung der geleisteten Zahlung nicht möglich ist
- Nachweis durch Korrespondenz o. ä., dass sich der Träger um den Erlass oder Teilerlass der entstandenen Kosten bemüht hat
schriftliche Zusicherung, dass der Träger keine Möglichkeit hat, die Stornokosten aus eigenen Mitteln zu decken
Nachbereitung & Aufbereitungstreffen zur aktuellen Situation: Es besteht jederzeit die Möglichkeit, Kleinaktivitäten zu beantragen, um die aktuelle Situation und ihre Auswirkungen auf die Austauschpartnerschaft zu bearbeiten. So etwa kann es außerordentliche Nachbereitungstreffen für kurzfristig abgebrochene, durchgeführte oder auch nur geplante Programme geben, um die aktuellen Entwicklungen zu besprechen und aufarbeiten zu können.
Kleinaktivitäten bieten die Möglichkeit, flankierende Projekte für den eigentlichen bilateralen Jugendaustausch umzusetzen. Hierfür gibt es eine maximale Förderung von 1.000 € (bei 10 % Eigenmitteln), die über die Zentralstellen zu beantragen ist.
Für Rückfragen oder weitere Beratungen zu Ihren Planungen im Deutsch-Israelischen Jugendaustausch stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.
Besteht besonderer Unterstützungsbedarf in der aktuellen Situation, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.
Ihr ConAct-Team
Jonas.Hahn@ConAct-org.de, Tel. 03491-420277
Sabine.Troitzsch@ConAct-org.de, Tel. 03491-420275
Janet.Tilp@ConAct-org.de, Tel. 03491-420265





