Veranstaltungsarchiv

„Diversity in der internationalen Jugendarbeit“

Fachlicher Austausch der Fach- und Fördereinrichtungen der europäischen und internationalen Jugendarbeit fand in Wittenberg statt

Auf Einladung von ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch trafen sich Vertreter*innen der Fach- und Fördereinrichtungen der europäischen und internationalen Jugendarbeit am 20. September 2018 in Lutherstadt Wittenberg. Ziel war der fachliche Austausch zum Thema „Diversity in der internationalen Jugendarbeit“, welches auf unterschiedliche Weise von fast allen Einrichtungen in den vergangenen Jahren zum Schwerpunkt oder Bestandteil der Arbeit gemacht wurde. Zu Gast waren DFJW, DPJW, IJAB und Tandem.

Nach der Vorstellung der verschiedenen bestehenden Projekte und Strategien zum Thema wurden zentrale Fragestellungen diskutiert und Erfahrungen zu pädagogischen Ansätzen und Tendenzen in den beteiligten Ländern ausgetauscht. Einigkeit herrschte darüber, dass der Diversity-Ansatz einen wichtigen Beitrag für die internationale Jugendarbeit leisten kann. Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, die damit verbundenen anspruchsvollen Ziele in praxistaugliche Methoden und Programme zu überführen, die von einer breiten Gruppe von Pädagog*innen und Jugendlichen genutzt werden können.

Es wurde deutlich, dass eine diversitätsbewusste und subjektorientierte Pädagogik aber auch mit einem Mehrbedarf an finanziellen Mitteln einhergeht. Um diese und weitere Herausforderungen meistern zu können, wurde abschließend darüber diskutiert, wo Potentiale für zukünftige Kooperationen zwischen den beteiligten Einrichtungen liegen. Der fachliche Austausch soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden.


Möchten Sie mehr zum Projekt „Living Diversity in Germany and Israel“ erfahren? Schauen Sie unter https://living-diversity.org.

Das Projekt „Living Diversity in Germany and Israel“ wird von ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch in Kooperation mit der Israel Youth Exchange Authority realisiert. Es wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert und von 2015 bis 2019 als Begleitprojekt durchgeführt.