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Nachruf: Wir denken an Günther Kühn

Gestalter in der internationalen Jugendarbeit und im deutsch-israelischen Jugendaustausch im Sport

Am 2. März 2019 verstarb der langjährige Ressortleiter für Internationale Jugendarbeit bei der Deutschen Sportjugend (dsj) Günther Kühn im Alter von 74 Jahren nach langer und schwerer Krankheit.

Seit 1974 war Günter Kühn zunächst als Referent und bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden am 1. Juni 2009 als Ressortleiter bei der dsj aktiv. Er engagierte sich in außergewöhnlichem Maße für die internationale Jugendarbeit. Neben dem deutsch-japanischen schlug sein Herz besonders für den deutsch-israelischen Jugendaustausch. Über viele Jahre hat Günther Kühn in seiner Funktion auch die dsj im bilateralen Gemischten Fachausschuss für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch vertreten.

Günther Kühn, so schreibt es die dsj selbst in ihrem Nachruf, war es wichtig, „mit seiner Arbeit Völkerverständigung und Friedenspolitik zu fördern und politische Grenzen sowie Grenzen in den Köpfen zu überwinden“. Mit Günther Kühn verlieren wir einen Menschen, der sich um den deutsch-israelischen Jugend- und Fachkräfteaustausch besonders verdient gemacht hat. Mit seiner offenen und immer freundlichen Art hat er die Partnerorganisationen in Deutschland und Israel zur Zusammenarbeit ermutigt und wurde niemals müde, alle hierbei auftretenden Hindernisse zu überwinden. Mit seiner diplomatischen, verbindlichen Arbeit hat er Menschen und Träger zusammen gebracht, Jugendbegegnungen und Fachkräfteprogramme weiterentwickelt. Auch die Arbeit von ConAct begleitete er mit kollegialer, immer produktiver Aufmerksamkeit. Wir denken gerne zurück an die vielen netten, anregenden Gespräche und Arbeitssitzungen mit Günther Kühn und sind dankbar für die Spuren, die er im deutsch-israelischen Austausch hinterlassen hat.