Veranstaltungsarchiv

„Besser gut vorbereitet“

Israelische Freiwillige unterstützt Vorbereitung Jugendlicher auf Austauschprogramme

Seit Oktober 2015 arbeitet Or Goren im Rahmen des Bundesfreiwilligendienst bei ConAct.
Die junge Israelin hat eigene Angebote für junge Menschen in Deutschland entwickelt, um ihnen Geschichte und Kultur ihres Landes näherzubringen. Gern bietet sie diese Workshops auch für Träger deutsch-israelischer Austauschprogramme an, die für die Vorbereitung der deutschen Jugendlichen tatkräftige Unterstützung suchen.

Haben Sie Interesse?     Sie zahlen die Anreise – Or macht die Workshops!

Workshop-Angebote:

1. „Eine Reise durch Israel mit Or“

Wie heißt die Hauptstadt von Israel? Liegt das Land in Asien oder Afrika? Welche Tiere findet man in der Negev-Wüste? Solche und ähnliche Fragen wirft Or deutschen Jugendlichen zu, die beginnen, sich mit Israel auseinanderzusetzen. In spielerischer Weise gewinnt sie sie dazu, Einsichten in das Leben und die Kultur junger Menschen in Israel in den globalen Kontext bekannter Informationen über „andere“ Länder einzuspeisen. Dabei arbeitet sie mit Bildern, Worten, Gegenständen. Sie kommt mit einem Koffer und nimmt ihn wieder mit – wie auf einer Reise eben…

2. „Israel – eine Zeitreise durch Musik, Film, Kunst und Sport“

Israels Geschichte und die seiner Menschen spiegelt sich in der Kultur des Landes in vielfältiger Weise wieder – in Gedichten, Liedtexten, Musik, Kunst, Film und Theater. Der Workshop macht eine Zeitreise durch verschiedene Epochen Israels und bietet durch die Vorstellung herausragender Beispiele von Literatur, Film, Kunst, Sport und Musik Innensichten in Themen, Alltagskonflikte und Herausforderungen des Lebens in diesem vielseitigen Land. Or stellt verschiedene Medienausschnitte vor und stellt sie zur Diskussion. Sie hinterfragt, erläutert und ergänzt sie mit eigenen Erlebnissen aus ihrem Heimatland und hinterlässt damit Spuren…

3. „,Ma nischma? – Wie geht’s?’ Spielerische Zugänge zu der israelischen Landessprache Hebräisch“

Hebräisch lässt sich nicht im Schnelldurchgang lernen – dafür braucht es Zeit und Muße. Aber Kostproben sind möglich: Wie viele Buchstaben hat das hebräische AlefBet? Welche gebräuchlichen Worte in Israel kommen aus dem Arabischen? Wie schreibe ich meinen Namen auf Hebräisch? Der Workshop bietet Annäherungen an die Sprache und macht Lust auf mehr – denn plötzlich wird klar: Diese Sprache öffnet die Türen und Herzen der Menschen in Israel und man kann sie erlernen…

Das Workshop-Angebot können Sie auch als PDF-Datei downloaden.

Hallo! Ich bin Or Goren, Israelin, 28 Jahre alt und seit Oktober 2015 Volontärin bei ConAct in Lutherstadt Wittenberg. Ich habe einen Bachelor-Abschluss in Psychologie und Soziologie. Ich möchte Sie und Euch gern einladen, mit mir in verschiedenen Workshops Israel zu entdecken und etwas über dieses aufregende Land zu lernen. Ihr könnt mir sehr gern eine Email schreiben: fw-il@ConAct-org.de.

Berichte aus den Workshops

In den letzten Wochen fanden Ors Workshops zur Vorbereitung Jugendlicher auf Austauschprogramme in verschiedenen Städten in Deutschland statt. So kochte sie beispielsweise mit einer Frauengruppe in Wittenberg Schakschuka oder unterstützte den ehemaligen ConAct-Freiwilligen Manoël in einer Schule in Barsinghausen bei einem Planspiel zur Konfliktlage im Nahen Osten.

Außerdem fand der Workshop „Ma Nischma? Wie geht’s?“ mit einer Gruppe der Sportjugend Sachsen-Anhalt in Magdeburg statt, die sich auf ihre Jugendbegegnung in Israel vorbereitete. Or hatte einige spannende Informationen über die Geschichte der hebräischen Sprache zusammengestellt. Durch spielerische Methoden erfuhren die Jugendlichen, dass sie ohne es zu wissen schon einige hebräische Wörter wie „Tohuwabohu“ kennen – zum Beispiel Lehnworte aus dem Jiddischen. Danach brachte Or ihnen die Buchstaben des hebräischen Alphabets bei, und die Teilnehmenden freuten sich, dass sie schon bald ihren Namen schreiben konnten. Am Ende des Tages konnten die Jugendlichen sogar schon einige Sätze auf Hebräisch sprechen – mithilfe eines Wörterbuchs und von Or vorbereiteten Schlüsselsätzen. Die Lust auf den Jugendaustausch war sichtlich spürbar.