Wer wir sind und wie wir miteinander reden Methoden, die die Gruppendynamik fördern und eine gemeinsame Gesprächsgrundlage schaffen

Ein Jugendaustausch mit Israel kann eine intensive und auch herausfordernde Erfahrung sein. Daher ist es wichtig, sich des eigenen Standpunkts und der eigenen Identität bewusst zu machen, damit man gut in den Dialog treten kann. Auch hilft es, eine gemeinsame Gesprächsgrundlage zu erarbeiten, bevor man in die inhaltliche Auseinandersetzung einsteigt.
1. Methode: Gruppenvertrag
Gruppenvertrag ist eine Methode zur gemeinsamen Gestaltung eines respektvollen und vertrauensvollen Miteinanders. Noch bevor es an die Inhalte geht, formulieren die Teilnehmenden Werte, Bedürfnisse und Regeln für die Zusammenarbeit im Jugendaustausch und halten diese in einem gemeinsamen Vertrag fest. Die Methode fördert den Austausch über Erwartungen, stärkt die Gruppendynamik und schafft eine verbindliche Grundlage für ein sicheres und wertschätzendes Zusammenleben.
Quelle: Folgt in Kürze…
2. Methode: Identitätskreise
Identitätskreise ist eine Methode zur Reflexion der eigenen Identität. Die Teilnehmenden bestimmen persönliche Merkmale, Zugehörigkeiten und Rollen und ordnen diese nach ihrer Bedeutung. So werden individuelle Identitäten sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Gruppe sichtbar. Die Methode eignet sich zur Förderung von Selbstreflexion, zum Austausch über Vielfalt und zur Sensibilisierung für stereotype Wahrnehmungen.
Quelle: Praxishandbuch – Band 2, Methode 11
3. Methode: Sichere Gesprächsräume schaffen
Diese Vorbereitungsmethode fördert einen sensiblen und respektvollen Austausch. Die Teilnehmenden setzen sich mit Fragen, Erwartungen und möglichen Unsicherheiten im Kontakt mit Menschen aus dem anderen Land auseinander. Die Methode stärkt Perspektivwechsel, Empathie und die Fähigkeit, auch sensible Themen respektvoll anzusprechen.
Quelle: Bildung und Begegnung nach dem 7. Oktober; Methode 4.
Zum Weiterlesen
Praxishandbuch für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch Band II (2018)

Methoden für Warm-Ups, Teambuilding und Selbstreflektion gibt es im ConAct Praxishandbuch für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch Band II, insb. in Kapitel I, II, V und VIII.
Da fällt mir aber ein Stein von den Schultern (2010)

Kleine Methoden zur Sprachanimation auf Deutsch, Hebräisch und Arabisch gibt in der ConAct Broschüre Da fällt mir aber ein Stein von den Schultern (2010).
Podcastfolge von "Sichtweisen mit …" (2021)
In dieser Podcastfolge von “Sichtweisen mit …” diskutiert der Pädagoge Götz Kolle die Konzepte Trans- und Interkulturalität (2021).





