Digitale Angebote – Netzwerk „Sichtbar Handeln! Gegen Antisemitismus.“: Viraler Antisemitismus – Phänomen & Handlungsstrategien für die politische Bildung

Online-Workshop mit Theresa Lehmann (Projektleiterin Shift & Tell, Amadeu Antonio Stiftung)

Datum 22.06.2026
Uhrzeit 14:00–16:00
Ort Online

Welche Rolle spielen Soziale Medien, wie Tik Tok und Co. heutzutage bei der Verbreitung antisemitischer Bilder und Narrative? Welche Dynamiken haben sich nach dem 7. Oktober in digitalen Räumen entwickelt? Und wie können Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit pädagogisch mit diesen Entwicklungen und ihren Folgen umgehen?

Der Workshop bietet eine praxisorientierte Einführung in das Phänomen des viralen Antisemitismus. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick darüber, wie und in welchen audiovisuellen Formen sich Antisemitismus in digitalen Räumen zeigt. Konkrete Präventions- und Interventionsmaßnahmen werden besprochen. Von A wie Algorithmus bis Z wie Zivilgesellschaft. Am Beispiel des Projekts shift & tell werden Herausforderungen und Gegenstrategien im Umgang mit viralem Antisemitismus aufgezeigt.


INFORMATION: Dieses Angebot richtet sich an ehemalige und aktuelle Teilnehmende der Veranstaltungen im Rahmen des ConAct-Projekts „Sichtbar Handeln! Gegen Antisemitismus.“

Kurzbiografie der Referentin: Theresa Lehmann ist studierte Politikwissenschaftlerin. Sie leitet das Projekt shift & tell bei der Amadeu Antonio Stiftung, ein Projekt, welches sich mit Alltagsantisemitismus und medienpädagogischen Interventionsmethoden widmet. Seit 2021 hat sie sich auf die Plattform TikTok spezialisiert. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind digitale, politische Bildung und Onlineprävention. Inhaltlich setzt sie sich mit antidemokratischen Onlinekulturen, viralem Antisemitismus und rechtsextremen Kommunikationsstrategien auf Social Media auseinander.


Mehr über das von ConAct realisierte Projekt „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ erfahren Sie unter www.Sichtbar-Handeln.org.

Das Projekt „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Es ist Teil der laufenden Zusammenarbeit zwischen ConAct – Koordinationszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch und der Israel Youth Exchange Authority. In diesem Rahmen wird das Projekt vom Council of Youth Movements in Israel und ConAct seit 2020 kontinuierlich umgesetzt.