Antisemitismus im Kontext von Israel und Nahostkonflikt:
Pädagogische Herausforderungen und Möglichkeiten nach dem 7. Oktober
| Datum | 21.05.2026 |
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| Uhrzeit | 10:00–17:00 |
| Ort | Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar |
Die terroristischen Angriffe der Hamas auf die israelische Zivilbevölkerung am 7. Oktober 2023 und der daraus resultierende Krieg haben auch in Deutschland Auswirkungen – auch für die Jugend- und Bildungsarbeit. Der Nahostkonflikt, schon zuvor ein herausforderndes Thema für die Bildungsarbeit, hat erneut an Aktualität gewonnen. Häufig kommt es in Diskussionen zu Zerrbildern des Konflikts bis hin zu antisemitischen Argumentationen. Zudem haben verbale und physische Angriffe auf Jüdinnen*Juden in Deutschland seit dem 7. Oktober stark zugenommen. Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit sind herausgefordert, angemessen auf solche Situationen zu reagieren.
ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch lädt in Kooperation mit der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit zu einer eintägigen Fortbildung zum Thema ein.
- Austausch über aktuelle Herausforderungen im pädagogischen Arbeitsalltag und Erarbeitung von Lösungsansätzen
- Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen zu israelbezogenem Antisemitismus, eine der verbreitetsten Erscheinungsformen von Antisemitismus heute
- Vorstellung methodischer Ansätze zur Antisemitismusprävention, auch Ansätze zur multiperspektivischen Thematisierung des Nahostkonflikts
- Stimmen aus Israel geben Einblicke in die Dimension der Angriffe vom 7. Oktober 2023 für die israelische Gesellschaft
Wer: Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit
Wann: 21. Mai 2026, 10–17 Uhr
Wo: Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (Fahrtkosten zum Veranstaltungsort in Weimar können erstattet werden, Bahn: 2.Klasse.)
Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 10. Mai 2026 über das Anmeldeformular an.
Bei Fragen zur Fortbildung und zum Projekt wenden Sie sich gerne an Simon Rumlich (Bildungsreferent).
Mehr über das von ConAct realisierte Projekt „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ erfahren Sie unter www.Sichtbar-Handeln.org.
Das Projekt „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ wird von ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch in Kooperation mit der Israel Youth Exchange Authority und dem Council of Youth Movements seit 2020 realisiert. Es wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.







