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„Austausch macht Schule" fordert: Austausch zum Bildungsstandard machen!  

Kampagne „Zurück in die Welt“ für mehr politische Unterstützung des internationalen Schüler- und Jugendaustausches gestartet

Die großen Herausforderungen unserer Zeit – Migration, Klima­wandel, erstarkter Populismus und wachsende soziale Ungleichheit, nicht zuletzt Pandemien – lassen sich nur durch internationale Kooperation lösen. Daher muss das Erlernen inter­kultureller Kompetenzen für junge Menschen heute zu einer Selbst­verständlichkeit werden.

Internationaler Schüler- und Jugendaustausch ist ein wichtiger Schlüssel, um sich die Fähigkeit für grenzüber­schreitendes Denken einfach und nachhaltig anzueignen. Es wird gefühlt, erlebt und so verinnerlicht.

Auf der Website www.zurueck-in-die-welt.de zeigen die Initiatoren der Kampagne, welche Maßnahmen umgesetzt werden müssen, damit Schüler- und Jugendaustausch für jeden jungen Menschen selbstverständlich wird.

„Bereits vor der Corona-Krise haben nur rund ein Viertel der Jugendlichen in Deutschland eine Austauscherfahrung gemacht“, sagte Bernd Böttcher von der Initiative „Austausch macht Schule“. Doch fast alle interessieren sich grundsätzlich dafür – wissen aber oft nichts von diesen Möglichkeiten. Während der Pandemie konnten nun sehr viele Begegnungen nicht stattfinden, Kontakte und bestehende Schulpartnerschaften drohen wegzubrechen und Austauschorganisationen sind existenziell gefährdet.“ Einmal mehr würden strukturelle Probleme und bildungspolitische Versäumnisse der Vergangenheit sichtbar: Austausch sei an Schulen sowie in Gesellschaft und Politik bislang zu wenig verankert.

Deshalb rufen die Organisationen der Kampagne die Politik zum Handeln auf. „Wir fordern mehr Bildungsgerechtigkeit im Austausch und eine stärkere Förderung bislang unterrepräsentierter Zielgruppen. Schüleraustausch muss einen festen Platz in der Schule erhalten und wir müssen die Internationalisierung der Bildung als eine nationale Aufgabe angehen,“ so Knut Möller, Geschäftsführer der Austauschorganisation Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU).

„Zurück in die Welt“ wird von zahlreichen Organisationen unterstützt und von YFU und der Initiative „Austausch macht Schule“ koordiniert. Die Kampagne wird durch die Stiftung Mercator gefördert. „Zurück in die Welt“ wird von zahlreichen Organisationen unterstützt und vom Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V. und der Initiative »Austausch macht Schule« koordiniert.
Die Kampagne wird durch die Stiftung Mercator gefördert.

Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung.