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Sichtbar handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit – Teil I

Neuer Durchgang! Diskursprojekt zur Qualifizierung von Fachkräften in Deutschland – Handlungsimpulse zum Pädagogischen Umgang mit Antisemitismus

Datum: 31.05.2021 bis 04.06.2021
Ort: Online

Antisemitische und israelfeindliche Einstellungen sind in Deutschland zunehmend verbreitet. Negative Zuschreibungen, Verschwörungstheorien und Hetze gegen Jüdinnen und Juden zeigen immer wieder aufs Neue, wie präsent das Thema ist.

Auch Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit sind mit verschiedenen Formen von Antisemitismus konfrontiert. In der täglichen Arbeit sehen sie sich häufig befasst mit abwertenden und bisweilen aggressiven Äußerungen gegen Juden/Jüdinnen und Israel, denen nicht immer leicht zu begegnen ist. Vielfach besteht vor allem Unsicherheit, wie auf tradierte Negativbilder von „den Juden“, auf israelfeindliche Äußerungen oder Verleugnungen der nationalsozialistischen Judenverfolgung reagiert werden.

Das Projekt „Sichtbar handeln – Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ bietet Fachkräften der Jugend- und Bildungsarbeit in Deutschland ein fachliches Lern- und Diskursangebot zur Arbeit gegen Antisemitismus und Israelfeindschaft. Mit dem Projekt lädt ConAct zu einem zweiteiligen Diskursprojekt in Deutschland und Israel ein, welches den Teilnehmenden folgende Möglichkeiten bietet:

  • Wissenserwerb, Selbstreflexion und Perspektivwechsel zum Thema Antisemitismus gewinnen
  • Handlungsimpulse, Methoden und Aktivitäten zum pädagogischen Umgang mit Antisemitismus kennenlernen
  • Das im ersten Teil erworbene Wissen mit einer Begegnungsreise nach Israel verbinden
  • Einblicke in die Vielfalt und Innensichten in israelische Diskurse und Lebensalltag gewinnen
  • An lokalen Projektbesuchen teilnehmen, mit israelischen Fachkräften diskutieren und Einblicke in pädagogische Arbeitsmethoden kennenlernen
  • Grundlagen für zukünftige mögliche Kooperationsprojekte (mit Israel) legen


Wann? 

  • Teil I: 31.05. - 04.06.2021
  • Teil II: Voraussichtlich im November 2021 


Wo? 

  • Teil I: Online
  • Teil II: Begegnungsreise nach Israel, Gespräche und Erkundungen vor Ort


Bitte beachten Sie: Aufgrund der anhaltenden Pandemie wird der erste Teil des Seminars digital stattfinden. Für alle, die bislang keine oder nur wenige Erfahrungen im Umgang mit Zoom sammeln konnten, bieten wir im Vorfeld der Veranstaltung eine technische Einführung an. 


Wer? 

  • Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Jugendsozialarbeit und Jugendbildungsarbeit in Deutschland, die noch keine private oder berufliche Erfahrung mit Israel haben
  • Die Zahl der Teilnehmenden ist auf maximal 16 Personen begrenzt.

Für Fachkräfte ohne vorherige Erfahrung mit Zoom bietet das ConAct-Team gern eine kurze Einführung in die Zoom-Technik an.

Sprache: Das Programm in Deutschland wird auf Deutsch stattfinden. Ausgewählte Programmteile während der Begegnungsreise in Israel werden auf Englisch durchgeführt.

Teilnahmegebühr: Die Teilnahmegebühr beträgt für beide Teile des Diskursprojekts – das Online-Seminar und die Begegnungsreise nach Israel – 200 Euro. Darin sind die Flugkosten inkl. Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Programm enthalten; Fahrtkosten zum Seminarteil in Deutschland können erstattet werden (Bahn, 2.Klasse). Mit der verbindlichen Anmeldung verpflichten sich die Bewerber*innen, an beiden Programmteilen in Deutschland und Israel teilzunehmen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf unserer Website.

Anmeldung

Zur Anmeldung für das Diskursprojekt geht es hier.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis spätestens 28. April 2021.

Eine Bestätigung Ihrer Teilnahme wird erst nach dem Ende der Anmeldefrist und Prüfung aller Bewerbungen zugesandt.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Ilira Aliai gerne zur Verfügung: (Ilira.Aliai[at]ConAct-org.de)


Das Modellprojekt „Sichtbar handeln gegen Antisemitismus“ wird in den Jahren 2020/2021 aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus gefördert. Es wird von ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch in Kooperation mit der Israel Youth Exchange Authority realisiert. Das Diskursprojekt „Handlungsimpulse zum Pädagogischen Umgang mit Antisemitismus“  wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Errichtung eines Deutsch-Israelischen Jugendwerks gefördert.