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Bundesministerin Manuela Schwesig besuchte Deutsch-Israelischen Jugendkongress in Begleitung beider Staatspräsidenten

„We demand from ourselves as young people to stand up for our shared future.“ Dies war eine der zentralen Botschaften, die junge Teilnehmende des deutsch-israelischen Jugendkongresses zum Abschluss der viertägigen Veranstaltung mit rund 300 deutschen und israelischen Jugendlichen vor dem großen Publikum mitteilten. Doch nicht nur sich selbst nahmen die jungen Menschen in die Pflicht, auch an die Politik richteten sie dringliche Forderungen: „We demand proper funding for: Diversity in content – diversity in participants – diversity in education methods – and diversity in resources.“ Die Notwendigkeit der Wahrnehmung und Einbeziehung von Vielfalt und Unterschiedlichkeit in Austauschprojekte und gesellschaftliches Miteinander in beiden Ländern war eines der zentralen Themen des deutsch-israelischen Diskurses, der auf dem Kongress geführt und am Ende vorgestellt wurde.

Zu diesem Abschluss des Deutsch-Israelischen Jugendkongresses in Berlin war am 11. Mai auch die zuständige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, gekommen, um sich einen Eindruck von den erarbeiteten Inhalten und Erfahrungen der Jugendlichen zu machen. Um den Stimmen der jungen Menschen weitere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, hatte die Bundesministerin Bundespräsident Joachim Gauck und Staatspräsident Reuven Rivlin eingeladen, mit ihr gemeinsam den Jugendkongress zu besuchen. Alle drei Politiker/innen wurden von den Jugendlichen begeistert empfangen.

Für vier Tage war die große Anzahl junger Menschen aus Deutschland und Israel angereist, um sich gemeinsam mit zentralen Themen der deutsch-israelischen Beziehungen und Jugendkontakte in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu beschäftigen. Alle hatten bereits zuvor an Jugendaustauschprojekten oder Freiwilligendiensten im jeweils anderen Land teilgenommen und waren vor diesem Hintergrund eingeladen, ihre Erfahrungen einzubringen, zu diskutieren und Perspektiven zukünftiger Begegnungen und Projekte zu entwickeln. Kulturelle Projekte wie solche aus Theater und Musik haben dabei das Programm ebenso mit gestaltet wie Aktive aus den Jugendbewegungen und der kommunalen Jugendaustauscharbeit aus Deutschland und Israel.

Der Jugendkongress in Berlin anlässlich des Jubiläums ‚50 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland – Israel und 60 Jahre Jugendaustausch‘ hat punktgenau zum zentralen historischen Termin des einstigen Abkommens am 12. Mai 1965 deutlich gemacht, welchen Stellenwert das weite Feld der deutsch-israelischen Jugendaustauschprogramme und Freiwilligendienste für vielfältigen Verbindungen zwischen beiden Ländern hat – und wie sehr es in all den Jahrzehnten gerade auch die jungen Menschen waren, die aktiv zur Annäherung von Deutschen und Israelis beigetragen haben.

Entdecken Sie mehr zum Deutsch-Israelischen Jugendkongress 2015: www.youth-congress-2015.org – finden Sie Stimmen und Geschichten auf dem Blog zum Jugendkongress und über den Hashtag #yoco15 auf Twitter!