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ConAct-Koordinierungsrat tagte in Berlin

Steigende Zahlen im Jugendaustausch und ermutigende Worte der Bundesjugendministerin waren zu berichten

Zu seiner jährlichen Sitzung kam das beratende Gremium der Arbeit von ConAct auf Einladung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 26. Juni 2018 in Berlin zusammen. Am Abend zuvor hatte ConAct zu einem festlichen Abend anlässlich 70 Jahren Israel mit Literatur und Gesprächen unter dem Motto „Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen.“ Eingeladen. An diesem Abend nahmen auch Mitglieder des Gremiums teil. Hier konnten sie die Zugewandtheit der Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey erfahren, die die Absicht kommunizierte, den Jugendaustausch und seine Strukturen auszubauen und dabei auf dem bisher Geschaffenen aufzubauen – hierzu zählte auch die fortlaufende, begleitende Arbeit durch ConAct.

Auf der Sitzung, an der wie immer die Vertreter*innen relevanter Strukturen der deutsch-israelischen Begegnungsarbeit vertreten waren – der Bundesjugendring, ein Vertreter der Bundesländer, der Pädagogische Austauschdienst der Kultusministerkonferenz der Länder, die Deutsch-Israelische Gesellschaft sowie die Träger und Förderer von ConAct – wurden aktuelle Entwicklungen aus den verschiedenen Schnittstellen der deutsch-israelischen Austauscharbeit besprochen. Auch wurden die Entschließungen des Bundestages zur Einrichtung eines Deutsch-Israelischen Jugendwerks und die damit verbundenen Erwartungen diskutiert. Zu Gast auf der Sitzung war die Vertreterin der Israel Youth Exchange Authority, der Partnerorganisation von ConAct in Israel, Ariella Gill. Ein weiterer Gast der Sitzung war die israelische Journalistin Liat Elkayam, die eingeladen war, ein kurzes Blitzlicht auf aktuelle Entwicklungen in der israelischen Gesellschaft und Jugend im 70. Jubiläumsjahr des Staates Israel zu werfen.

ConAct kann insgesamt von positiven Entwicklungen im deutsch-israelischen Jugendaustausch und in der begleitenden Arbeit berichten: Die Zahlen beantragter Maßnahmen für den Jugendaustausch steigen stetig und das Interesse neuer Partnerorganisationen, in den Austausch einzusteigen, ist weiterhin hoch. Gleiches gilt für die Angebote von ConAct zur Qualifizierung von Gruppenleiter*innen und der Nachfrage nach Beratung und Unterstützung für die konkrete Austauscharbeit. Im vergangenen Jahr war das Interesse an allen Angeboten des Projekts „Living Diversity in Germany and Israel“ zu Ansätzen und Methoden diversitätsbewusster Bildungs- und Austauscharbeit hoch. ConAct ist zuversichtlich, dass sich die Offenheit für die Vielfalt der individuellen und kulturellen Identitäten junger Menschen in beiden Gesellschaften mehr und mehr auch in der Gestaltung deutsch-israelischer Begegnungsprogramme zeigen wird.

Der Koordinierungsrat würdigte die vielgestaltig geleistete Arbeit von ConAct und wünschte bei allen nächsten Projekten gutes Gelingen.