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Informationen zum Corona-Virus

Auswirkungen im Deutsch-Israelischen Jugendaustausch

Die Befürchtung der Ausbreitung des Corona-Virus in verschiedenen Ländern hat auch deutliche Auswirkungen auf den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch. Demnach ist eine Ausreise aus Israel und eine Einreise nach Israel derzeit nicht ohne Weiteres möglich.

Dies führt aktuell zu der Notwendigkeit, geplante Austauschprogramme zu verschieben oder, falls dies nicht möglich ist, abzusagen. Zeitliche Verschiebungen auf spätere Zeitpunkte im Jahr 2020 sind auch ohne erneute Antragstellung jederzeit möglich. Hierfür bitten wir um eine schriftliche Mitteilung über die entsprechende Verbands- oder Länderzentralstelle an ConAct.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) macht zudem folgende Mitteilung, die auch für den deutsch-israelischen Jugendaustausch anzuwenden ist:

Coronavirus – Auswirkungen auf geförderte Veranstaltungen/Projekte des BMFSFJ
 gültig ab: 07.03.2020

„Die Ausbreitung des Coronavirus kann auch Auswirkungen auf noch zur Förderung anstehende bzw. bereits bewilligte Veranstaltungen und Projekte des BMFSFJ haben. Da der Schutz vor Ansteckung und Ausbreitung hohe Priorität hat, ist bereits bei der Bewilligung von Veranstaltungen zu prüfen, ob diese überhaupt oder an diesem Ort bzw. zu dieser Zeit stattfinden müssen oder evtl. auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden können.

Die Entscheidung über die Anerkennung und Einordnung der Zuwendungsfähigkeit von Ausgaben steht grundsätzlich im Ermessen der Bewilligungsbehörde. Soweit es bei vom BMFSFJ geförderten Veranstaltungen/Projekten etc. aufgrund des Coronavirus zu Ausfällen, Unmöglichkeit der Anreise (z. B. wegen Quarantäne) kommt und Storno-/ oder anderweitige Ausfallkosten entstehen, können diese aufgrund der Ausnahmesituation im Rahmen der gewährten Zuwendung grundsätzlich als zuwendungsfähige Ausgaben anerkannt und abgerechnet werden.

Dies gilt im Rahmen der Bewilligung, soweit die Zuwendungsempfänger die Ausgaben nicht aus Eigenmitteln aufbringen können (Subsidiaritätsprinzip). Außerdem sind vorher alle Möglichkeiten einer möglichst kostenfreien oder -günstigen Stornierung in Anspruch zu nehmen, um die Kosten zu reduzieren. Dies ist entsprechend zu dokumentieren und von den Zuwendungsempfängern für eine Prüfung vorzuhalten. Die Ausgaben sind entsprechend im Verwendungsnachweis nachzuweisen.“

Für Rückfragen oder weitere Beratungen zu Ihren/Euren Planungen im Deutsch-Israelischen Jugendaustausch stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Ihr/Euer ConAct-Team
Jonas.Hahn[at]ConAct-org.de, Tel. 03491-420264
Niclas.Cares[at]ConAct-org.de, Tel. 03491-420264
Martina.Mueller[at]ConAct-org.de, Tel. 03491-420265

Information seitens der Israelischen Botschaft zu veränderten Einreisebstimmungen gibt es hier.