Geschichte, Politik und Kultur Israels – Pädagogische Handreichungen

Fritz, Ursula/Kranz, Helmut/Toyka-Seid, Christiane: Israel Projektwoche 1/Israel Projektwoche 2

Bonn 2008/2010 (Bundeszentrale für politische Bildung – Themen und Materialien)

Israel Projektwoche ist eine zweiteilige fächerübergreifende Themen- und Materialsammlung zur Wissensvermittlung über Politik, Wirtschaft und die Gesellschaft Israels. Die Materialien sind für eine fünftägige Unterrichtseinheit entwickelt worden und richten sich an Schüler/-innen aller Jahrgangsstufen. Die erste Teil-Ausgabe der Israel Projektwoche besteht aus insgesamt drei Modulen: In einem ersten Modul behandelt ein Allgemeiner Teil die Geschichte Israels, ein weiteres Modul beschäftigt sich mit der Geschichte des Jüdischen Volkes, im dritten Modul wird die Geschichte einer israelischen Familie mit deutschen Wurzeln näher beleuchtet. Im zweiten Teil des Projektwoche Israel finden sich ergänzende Module zur Symbolstadt Jerusalem sowie zur Negevwüste.
Auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung können die Inhaltsverzeichnisse von Israel Projektwoche 1 und Israel Projektwoche 2 eingesehen werden. Jeweils zum Preis von 4,50 EUR können sie dort auch Teil 1 und Teil 2 erworben werden.

Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (Hg.): Planspiel zur Staatsgründung Israels

in: Pädagogische Konzepte gegen Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft, Berlin 2006, S. 42–56

Das Planspiel bietet die Möglichkeit zur interaktiven Auseinandersetzung mit der Staatsgründung Israels, einem Thema, das wichtig für ein reflektiertes und grundlegendes Verständnis des Nahostkonfliktes ist. Durch die interaktive Partizipation der Beteiligten wird ein komplexes Thema nachvollziehbar dargestellt. Wissen wird zugänglich gemacht, indem durch ein Quiz oder das Simulieren einer Konferenz die Beteiligung jedes Einzelnen vorausgesetzt wird. Die Teilnehmer/-innen werden selbst Teil der Kontroverse und sollen nachvollziehen, wie komplex die Situation um die Staatsgründung Israels war und welche Bedeutung sie auch heute noch hat. Durch die Reflexion der verschiedenen Positionen der Akteur/-innen sollen Gut-Böse-Schemata in Frage gestellt und aufgelöst werden. Bei Zielgruppen mit wenig Vorwissen wäre es empfehlenswert, noch weitere Informationen zur Staatsgründung Israels bzw. zum Nahostkonflikt hinzuzuziehen, damit die Positionen der Rollenspielvorgaben hinreichend erschlossen werden können. Die Handreichung der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus ist leider vergriffen, jedoch weiterhin online verfügbar.